In trockenen Büchern

Unlesbares hörbar gemacht

Warenästhetik – Produkte bewundern mit Walter Ulrich

| 7 Kommentare

Über Walter Ullrich: „Alles nur Konsum. Kritik der warenästhetischen Erziehung“

Konsumprodukte müssen höchsten ästhetischen Ansprüchen genügen und werden oft ähnlich aufwendig inszeniert wie Kunstwerke. Wolfgang Ullrich wagt den Spagat zwischen beiden Welten und fragt, ob wir nicht alle längst dem Doping durch Konsum erliegen.
(Klappentext)

Als Kritikerin der pauschalen Konsumkritik habe ich das Buch verschlungen und möchte euch in dieser Folge die interessantesten Thesen daraus präsentieren.

Walter Ullrich: „Alles nur Konsum. Kritik der warenästhetischen Erziehung“ ist 2013 bei Wagenbach Berlin erschienen.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Hörer Marcus, der mir das Buch geschenkt hat.

P.S.: Hier könnt ihr euch die im Podcast erwähnte Duschformel und die Kolorationsanweisung ansehen.

7 Kommentare

  1. Dabke für die Buchvorstellung! Ich habs mir gleich aus der Bücherei ausgeliehen. Liest sich auf den ersten Seite wie eine Art Doktorarbeit, aber ich bleibe dran.

    Sven

    • Nur Mut, die ersten Seiten sind wirklich trocken, aber es wird besser, spätestens wenn die Wasservermarktung lossprudelt!

  2. Sehr schön was du hier machst!
    Darf ich mir einen Podcast über Reinhard Hallers “Die Narzissmusfalle: Anleitung zur Menschen- und Selbstkenntnis” wünschen.

  3. Super Podcast, tolle Folge. Ganz nebenbei erklärst Du, warum Leute esotherischen Kram kaufen und er doch “hilft”. Weiter so, ich liebe diesen Podcast

  4. Hallo Alexandra,

    super Podcast, die Intro-Musik ist genial! Bin durch die Wrintheit darauf aufmerksam geworden… ich wünsche mir übrigens eine TV-Sendung mit Holgi und Dir :)
    Ihr beide harmoniert unglaublich zusammen, wir sind große Fans von Euch beiden!

    Liebe Grüße
    Gabi und Robert

  5. Hallo, guter Podcast. Manchmal könnte ich mir eine Folge auch in doppelter Länge reinziehen, aber das ist wohl nicht der Sinn.
    Zu Axe: Du magst also einen Männerduft. Kein Wunder! Das Ziel von Axe ist ja, dass du den Mann attraktiv findest, der es benutzt. Den hast du übersprungen, indem du dir selbst das Zeug auf die Haut schmierst. Nicht dumm, aber vielleicht verstehst du nicht ganz, dass ein Teil der Irritation deiner Umwelt dadurch entsteht, dass du jetzt wie ein attraktiver Mann duftest. Also ganz unbewußt, auch wenn du nichts von deiner Vorliebe für Axe erzählst. Wenn das Zeug wirklich dafür da ist, dass Frauen den Benutzer als wohlriechend und sexuell Attraktiv wahrnehmen, dann spielen da noch eine Geruchswahrnehmung und damit verbundene Instinkte mit herein. Vielleicht mehr als nur die Prägung durch das Werbefernsehen.
    Das war mir bei deinem Beispiel in den Sinn gekommen, ansonsten fand ich die Überlegung zu Warenästhetik aber interessant und nachvollziehbar.

  6. Wenn ich die Musik höre, sehe ich immer marionettenhaft zappelnde Leute aus der Augsburger Puppenkiste und kann nichts dagegen unternehmen. In diesem Fall, bei diesem Thema, ist das zumindest ein passendes Bild.

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